Neue Kundenanforderungen
> Energieeffizienz
Nach Untersuchungen des Zentralverbands der Elektroindustrie (ZVEI) vom Januar 2007 könnten 15 % des Stromverbrauchs in der Industrie durch den Einsatz energieeffizienter elektrischer Antriebstechnik mit elektronischer Drehzahlregelung eingespart werden. Dadurch wird der Maschine nur die Energie zugeführt, die der Prozess benötigt.
Das ist umso wichtiger, da bei elektrischen Antrieben der Anteil der Energiekosten oft mehr als 90% der Anschaffungskosten beträgt.
Dadurch rückt der Gesichtspunkt der Life-cycle-costs immer mehr in den Brennpunkt.
Die patentierte Bogentechnologie bildet die Basis für innovative magnetische Geberräder, die unter schwierigen Umgebungsbedingungen hohe Signalpräzision und Regelgüte ermöglichen und somit ideale Lösungsbausteine für die angestrebte verbesserte Energieeffizienz darstellen.
> Motor Feedback
Bei vielen industriellen Standardapplikationen werden zur Erfassung von Drehzahl, Position und Winkel bereits in großer Zahl magnetische Geberräder eingesetzt.
Diese Geberräder werden aus Kostengründen zumeist mit Verfahren magnetisiert, die mit fester Pollänge arbeiten. Die Nachteile dieser Verfahren sind beträchtlich. Exzentrizitätsfehler und sichtbare magnetischen Stoßstellen schränken die Genauigkeit dieser Verfahren auf ±1° erheblich ein.
Viele Kundenanwendungen machen es in zunehmendem Masse notwendig, Teilungsgenauigkeiten von deutlich unter ±0,1° zu erreichen und mit höherer Auflösung zu messen. Durch die hohe Teilungsgenauigkeit des Bogenverfahrens und die Möglichkeit sehr feine Polteilungen zu realisieren, können diese Marktanforderungen jetzt kostengünstig umgesetzt werden.
> Große Hohlwellen
Für die genaue Erfassung der Drehzahl sowie der absoluten Position bei Antrieben mit großen Hohlwellen werden zumeist seitlich angebaute optische Absolut- oder Inkrementalgeber eingesetzt, die oft über Zahnriemen angetrieben werden. Diese unterliegen durch die hohen Belastungen einem erheblichem Verschleiß, müssen regelmäßig ausgetauscht werden und führen so zu Ausfallzeiten der Anlage.
Die verwendeten optischen Geber sind nur für kleinere Hohlwellen geeignet und müssen aufwendig mechanisch an große Wellendurchmesser angepaßt und justiert werden. Zudem stellen Feuchtigkeit, Staub und Schmutz im Betrieb immer ein hohes Risiko dar.
Dagegen sind magnetische Geberräder sehr robust und auch an große Hohlwellen einfach anzupassen. In Verbindung mit abgestimmten Sensoren wird die wartungsfreie direkte und genaue Messung der benötigten Motorparameter sehr einfach möglich.
Mit der neuen Ringkodieranlage von Bogen wurde Möglichkeit geschaffen, Geberräder mit bis zu 1.200 mm Durchmesser zu magnetisieren.
> Absolute Systeme
Die vorhandenen Lösungen z.B. für absolute lineare Systeme werden bereits in einer Reihe von industriellen Anwendungen eingesetzt. Für viele Anwendungen sind allerdings die Abmessungen der Abtast- und Auswerteeinheiten noch zu groß.
Zur Lösung dieser Anforderungen arbeitet Bogen auf Basis seiner flexiblen Magnettechnologie mit einer Vielzahl von Anwendern bei der Entwicklung innovativer Magnetcodes mit Kunden zusammen, die den Aufbau kompakterer Sensoren ermöglichen.
